Bruch—Idee&Form

Posted on Jun 4, 2017 in Design

Bruch—Idee&Form

Zusam­men­ar­beit Inter­views #01

Ver­öf­fent­licht am 9. Juni 2017 | Kate­go­rie: Design

Für den Vor­trag von Design made in Aus­tria beim For­ward Fes­ti­val in Wien haben wir 12 Pro­jek­te aus­ge­wählt bei denen Zusam­men­ar­beit ein wich­ti­ger Bestand­teil war und den Desi­gnern Hin­ter­grund­in­fos ent­lockt. Die span­nends­ten Ant­wor­ten möch­ten wir euch nicht vor­ent­hal­ten, wes­halb wir dazu eine neue Inter­view-Serie star­ten. Den Anfang machen Bruch—Idee&Form, die mit dem Bran­ding für die Infi­ni­ti­ve Fac­to­ry mehr­fach aus­ge­zeich­net wur­den – zuletzt mit einer gol­de­nen Venus bei der CCA Preis­ver­lei­hung 2017.

Wie wich­tig wür­det ihr die Zusam­men­ar­beit der unter­schied­li­chen Akteu­re für das Ergeb­nis ein­schät­zen?
Als sehr wich­tig. Was nützt schließ­lich die gan­ze Ener­gie die man kon­zep­tio­nell und gra­fisch in ein Pro­jekt inves­tiert, wenn das fina­le Medi­um, dass beim Kun­den ankommt, die­se Qua­li­tät nicht wider­spie­gelt. Vor allem bei Print­pro­duk­ten ist es für uns wesent­lich, dass Hap­tik und Qua­li­tät spür­bar sind. Das gilt natür­lich auch für den digi­ta­len Bereich oder Kol­la­bo­ra­tio­nen mit Foto­gra­fen oder Illus­tra­to­ren.

Was war die Moti­va­ti­on für die Zusam­men­ar­beit für das Pro­jekt?
Mit der Infi­ni­ti­ve Fac­to­ry ver­bin­det uns eine lan­ge Geschich­te. Schon bei ihrer Grün­dung waren wir begeis­tert davon, dass es nun in unmit­tel­ba­rer Nähe jeman­den gibt, der im Bereich Let­ter­press so inno­va­tiv arbei­tet. Das gab uns ein­fach auch die Mög­lich­keit unse­rer Lei­den­schaft für Print noch mal eine neue Ver­ar­bei­tungs­ebe­ne hin­zu­zu­fü­gen, die vie­le span­nen­de Mög­lich­kei­ten bie­tet. Die Moti­va­ti­on war also sehr hoch, als wir gefragt wur­den, das Cor­po­ra­te Design zu gestal­ten. Vor allem weil wir wuss­ten, das Chris­ti­an Urs­nik (Eigen­tü­mer der Infi­ni­ti­ve Fac­to­ry) mit höchs­tem Ein­satz und Taten­drang die viel­fäl­ti­gen Anwen­dun­gen auch umset­zen wird.

Bruch—Idee&Form

Kurt Glän­zer und Josef Heigl sind Bruch—Idee&Form

Infinitive Factory Branding

Let­ter­press: Infi­ni­ti­ve Fac­to­ry

Wor­auf legt ihr Wert bei der Aus­wahl der Part­ner?
Uns ist es vor allem wich­tig, dass ein Part­ner zum Pro­jekt passt und die For­men­spra­che, die wir uns über­le­gen unter­stützt wird. Es geht dar­um die Eigen­stän­dig­keit mit geziel­ten Kol­la­bo­ra­tio­nen noch mal zu inten­si­vie­ren.

Gab’s auch schon Pro­jek­te, wo die Zusam­men­ar­beit nicht so gut gelau­fen ist und was habt ihr dar­aus gelernt?
Wir neh­men uns immer sehr viel Zeit bei den Über­le­gun­gen mit wem wir zusam­men­ar­bei­ten. Es gibt dann auch Vor­ge­sprä­che in denen man ver­sucht her­aus­zu­fin­den wie der ande­re tickt und ob es eine gemein­sa­me Basis gibt. Das funk­tio­niert so sehr gut. Schwie­ri­ger wird es, wenn der Kun­de auf Grund per­sön­li­cher Bezie­hun­gen jeman­den mit an Bord holt, auch wenn die­ser Part­ner eigent­lich gar nicht so gut zum Pro­jekt passt. Da braucht es viel Fin­ger­spit­zen­ge­fühl. Wir haben aber gelernt, sol­che Din­ge offen anzu­spre­chen und unse­re Mei­nung zu sagen.

Infinitive Factory Branding

Type Direc­tors Club New York – Sie­ger­pro­jekt 2017

Was waren die bis­her bes­ten Erfah­run­gen bei Col­la­bos?
Die Zusam­men­ar­beit mit der Infi­ni­ti­ve Fac­to­ry ist natür­lich ein Para­de­bei­spiel, weil hier alle Puz­zle­tei­le zusam­men­pas­sen. Der Pro­du­zent ist gleich­zei­tig der Kun­de der zu 100% gewillt war, alle Berüh­rungs­punk­te auf höchs­tem Niveau umzu­set­zen. Vor allem ist die IF im Druck­be­reich ein­fach her­vor­ra­gend und sie ver­su­chen in der Umset­zung immer wie­der sehr inno­va­ti­ve Wege zu gehen. Neben der Pro­duk­ti­on sind Zusam­men­ar­bei­ten mit ande­ren auch in den Berei­chen Foto­gra­fie und Illus­tra­ti­on wesent­lich. Hier ist es immer wie­der span­nend wie Kol­la­bo­ra­tio­nen den Blick auf Neu­es frei­ma­chen und man wie­der die Mög­lich­keit erhält dazu­zu­ler­nen und sich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln.

Habt ihr pro­jekt­be­zo­gen noch eine Anek­do­te zum The­ma Zusam­men­ar­beit auf Lager?
»Mein Visi­ten­kar­te darf ein biss­chen fan­cy sein.« Dem Wunsch von Sil­via Hin­ter­sonn­leit­ner von der Infi­ni­ti­ve Fac­to­ry sind wir ger­ne nach­ge­kom­men.

For­ward Fes­ti­val

Spre­cher
Ste­fan Sag­meis­ter, Snask, Droga5, Pfad­fin­de­rei, Frau Isa, Nychos, Frei­tag, Arte Crea­ti­ve, Stu­dio Fei­xen, Niklaus Trox­ler, uvm.

Datum
15.–16. Juni, Mün­chen
17.–18. Juni, Zürich

Mehr Infos & Tickets

Dan­ke für das Inter­view!

Mehr Infos:
studiobruch.com
www.forward-festival.com

 Credits: 
Crea­ti­ve, Art Direc­tion & Text: Bruch—Idee&Form
Illus­tra­ti­on: Bruch—Idee&Form, Elke Bau­er
Let­ter­press: Infi­ni­ti­ve Fac­to­ry

Ein Inter­view von: Jakob Tri­polt

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