Der Grund­satz

Woran wir glauben

Der Ansatz

„Desi­gnob­jekte erobern die Her­zen: Sie sind oft schön und prak­tisch. Man­che genie­ßen Kult­sta­tus. Für viele ist Design die leben­digste und auch popu­lärste Kunst der Gegen­wart.“ –Beat Schneider

Wir glau­ben, dass für fas­zi­nie­ren­des Design ein Inter­esse für die eigene Szene und der Blick über die eigene Desi­gndis­zi­plin hin­aus von gro­ßer Bedeu­tung sind. Inter­dis­zi­pli­näre Zusam­men­ar­bei­ten sind der ideale Kon­text, um Desi­gn­me­tho­den aus ande­ren Dis­zi­pli­nen ken­nen zu ler­nen, zu adap­tie­ren und durch die unter­schied­li­chen Sicht­wei­sen kann neu­ar­ti­ges Design entstehen.

Mit Design made in Aus­tria möch­ten wir eine Platt­form schaf­fen, die her­aus­ra­gende Arbei­ten hin­sicht­lich der Ästhe­tik, der Her­an­ge­hens­weise oder des Lösungs­an­sat­zes aus unter­schied­li­chen Desi­gndis­zi­pli­nen zeigt. Mit dem Ziel zu neuen span­nen­den Arbei­ten zu inspi­rie­ren und die Dar­stel­lung der Por­traits der Designer/innen soll zu neuen inter­dis­zi­pli­nä­ren Zusam­men­ar­bei­ten führen.

Defi­ni­tion

Wir grei­fen auf die Design Defi­ni­tion von Beat Schnei­der zurück, die wie folgt lau­tet: „Design ist die planvoll-kreative Visua­li­sie­rung der Hand­lungs­pro­zesse und Bot­schaf­ten von ver­schie­de­nen gesell­schaft­li­chen Akteu­rIn­nen und die planvoll-kreative Visua­li­sie­rung der ver­schie­de­nen Funk­tio­nen von Gebrauchs­ge­gen­stän­den und ihre Aus­rich­tung auf die Bedürf­nisse der Benut­ze­rIn­nen oder auf die Wir­kung bei den Rezi­pi­en­tIn­nen.“ Dies bedeu­tet, dass wir fas­zi­nie­rende Arbei­ten aus Dis­zi­pli­nen wie Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign, Bewegt­bild, Pro­dukt­de­sign und Archi­tek­tur zei­gen werden.

Das Design ist ein Pro­dukt, das maß­geb­lich von der Krea­ti­vi­tät der Gestalter/innen und dem Umgang der visu­el­len Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel abhän­gig ist. Grund­le­gend sind dafür die Desi­gn­me­tho­den, die wäh­rend der Aus­bil­dung erlernt wer­den, und die herr­schende Desi­gnkul­tur. Aus die­sem Grund wer­den auf Design made in Aus­tria auch Arbei­ten gezeigt, die von Gestal­tern und Gestal­te­rin­nen erstellt wur­den, die in Öster­reich ihre Aus­bil­dung absol­viert oder hier­zu­lande über einen lan­gen Zeit­raum gear­bei­tet haben. Der Ort, an dem die Arbei­ten ent­stan­den sind, ist also nicht das ein­zige Kriterium.

 Quelle: Beat Schnei­der (2005): Design – Eine Ein­füh­rung. Ent­wurf im sozia­len, kul­tu­rel­len und wirt­schaft­li­chen Kon­text. Basel: Birk­häu­ser, 2005