Frag­ments of Gray

Ein Pro­jekt von Paul Leicht­fried

Beschrei­bung

Die Publi­ka­ti­on Frag­ments of Gray ent­stand im Rah­men eines Semes­ter­pro­jek­tes an der UdK Ber­lin.

Aus­gangs­punkt war das Buch Frag­men­te einer Spra­che der Lie­be von Roland Bar­t­hes. Ich beschäf­tig­te mich mit Nar­ziss­mus, im Spe­zi­el­len mit dem Spie­gel­sta­di­um. Der Begriff bezeich­net eine Ent­wick­lungs­stu­fe des Kin­des, in der es das eige­ne Spie­gel­bild erkennt und sich somit das ers­te Mal als Gan­zes und in vol­ler Grö­ße wahr­nimmt.

Dafür ent­wi­ckel­te ich eine Spie­gel­schrift, bei der sich jeder Buch­sta­be in sich selbst spie­gelt und erst dadurch voll­stän­dig wird. Mit die­ser Schrift wur­de frag­men­ta­risch Oscar Wil­des Das Bild­nis des Dori­an Gray erzählt. Zusätz­lich ent­stand eine sieb­ge­druck­te Pla­kat­se­rie.

 Credits:
Design: Paul Leicht­fried
Date: 2012

The publi­ca­ti­on Frag­ments of Gray was rea­li­sed as part of a cour­se at the Ber­lin Uni­ver­si­ty of the Arts.

I dealt with nar­cis­sism in par­ti­cu­lar with the mir­ror sta­ge, a con­cept in the psy­cho­ana­ly­tic theo­ry of Jac­ques Lacan. It descri­bes the deve­lop­ment when an infant reco­gni­zes his own mir­ror image for the first time and deve­lops self-con­scious­ness. I crea­ted a mir­ro­red typeface whe­re every let­ter reflec­ts in its­elf. This typeface was used for the publi­ca­ti­on Frag­ments of Gray, a frag­men­ta­ry sto­ry about the novel The Pic­tu­re of Dori­an Gray by Oscar Wil­de. Fur­ther­mo­re I did a screen-prin­ted pos­ter series.

Paul Leicht­fried

Paul Leicht­fried stu­dier­te visu­el­le Kom­mu­ni­ka­ti­on in Graz, Ply­mouth und Ber­lin und arbei­tet an kon­zep­t­ori­en­tier­ten Design­lö­sun­gen in den Berei­chen Bran­ding und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign. Durch Arbeits­er­fah­run­gen und das Leben in Städ­ten wie Lon­don, Mon­ter­rey, Bar­ce­lo­na und Ber­lin erwei­ter­te sich sein Blick­win­kel stän­dig, was sich in den vie­len Facet­ten sei­ner gra­fi­schen Kon­zep­te mani­fes­tiert.
Er gestal­te­te für Design­bü­ros wie Vasa­va, Meta Design und Jung von Matt und grün­de­te 2014 zusam­men mit Chris­toph Alm­a­sy das Design­stu­dio Now.
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