… said the but­cher to the cow

Ein Laden, der die Wie­ner Gas­tro-Sze­ne auf­mi­schen wird.

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Beschrei­bung

Warum bis­her noch nie­mand dar­an gedacht hat, drei der bes­ten Din­ge auf der Welt — Bur­ger, Gin und Chees­e­ca­ke — zu kom­bi­nie­ren, ist etwas rät­sel­haft. Umso bes­ser, dass es in Wien nun end­lich einen Ort gibt, wo man eben die­se drei Groß­ar­tig­kei­ten gleich­zei­tig, nach­ein­an­der oder ein­zeln genie­ßen kann.

In bes­ter Lage, zwi­schen Muse­ums­quar­tier und Oper, eröff­net Ende März ein Laden, der nicht nur wegen sei­ner Kuli­na­rik son­dern auch wegen sei­nem Kon­zept die Wie­ner Gas­tro-Sze­ne auf­mi­schen wird. Der But­cher und die Kuh, eigent­lich natur­be­dingt Erz­fein­de, füh­ren hier einen necki­schen Dia­log, viel­leicht etwas blut­rüns­tig, vor allem aber grund­sym­pa­thisch.

»Ich muss im frü­he­ren Leben ein Kreuz­wort­rät­sel gewe­sen sein«, sagt die Kuh zum But­cher. »Schau Mal: vier Fle­cken senk­recht und drei waag­recht.« »Kei­ne Sor­ge, im nächs­ten bist du ein Bur­ger.« »Na wenigs­tens.« Das The­ma zieht sich durch das gan­ze Lokal, die Kell­ner tra­gen Leder­schür­zen, Kuhoh­ren wach­sen als Gar­de­ro­ben­ha­ken aus den Wän­den und ein biss­chen Neon fin­det man eben­so.

It’s a meat thing
Der besag­te But­cher ist auch nicht irgend­wer, den gibt es näm­lich wirk­lich. Die Bur­ger wer­den hier aus­schließ­lich mit bes­tem Fleisch der Wie­ner Tra­di­ti­ons-Flei­sche­rei Hödl aus eige­ner Hof­schlach­tung zube­rei­tet. Geschmack­lich und ethisch ziem­lich 1a. Dar­aus bas­teln die Betrei­ber eine klei­ne, fei­ne Kar­te mit klas­si­schen und sehr unklas­si­schen Bur­ger­va­ri­an­ten. Die Vor­stel­lungs­kraft ist hier schier unend­lich, da darf auch mal Tin­ten­fisch ran oder im Herbst Wild mit Kür­bis in den Bur­ger. Wer bei sei­ner Diät die Carbs lie­ber weg­lässt, kann auch zu Filetsteak oder Rib-Eye grei­fen. Dass bei …said the but­cher to the cow wirk­lich alles ein biss­chen aus der Rol­le fällt, im posi­tivs­ten Sinn ver­steht sich, beweist auch, dass man zu den Bur­gern kei­ne schnö­den Pom­mes reicht, son­dern Ros­ma­rin­rös­ti oder Polen­tasticks. Aber kei­ne Angst, auch Vege­ta­ri­er kom­men bei …said the but­cher to the cow voll auf ihre Kos­ten. Es wur­den ganz spe­zi­el­le Bur­ger für Fleisch-Ver­wei­ge­rer kre­iert, die den Appe­tit eben­falls voll­ends zufrie­den stel­len.

It’s a sweet thing
Nach dem Bur­ger darf es dann ger­ne auch ein köst­li­cher Chees­e­ca­ke sein. Gestar­tet wird mit dem klas­si­schen New York Chees­e­ca­ke, einer Cara­mel-Fleur-De-Sel und einer Ore­os Vari­an­te. Je nach Sai­son und Lust und Lau­ne wer­den sich die Köche hier wei­ter aus­to­ben. Matcha Chees­e­ca­ke, anyo­ne? Eben­falls im Ange­bot: die ame­ri­ka­ni­sche Kult-Süßig­keit Pop Rocks. Ein Feu­er­werk im Mund hat schließ­lich auch noch nie­man­dem gescha­det.

It’s Gin-o-clock!
Natür­lich braucht der Mensch aber ein biss­chen mehr zum Glück­lich­sein als einen vol­len Magen. Vol­le Glä­ser zum Bei­spiel. Gin Ton­ic, viel­leicht der klas­sischs­te Drink über­haupt, wird in …said the but­cher to the cow in extra­va­gan­ten Vari­an­ten gereicht. Der Gin kommt aus Eng­land, Frank­reich, Deutsch­land, Schott­land und Öster­reich und wird mit ver­schie­de­nen Ton­ic Sor­ten und Obst und Gemü­se Bei­ga­ben ser­viert. Da kann man schon auch mal zwei oder drei mehr davon trin­ken. Nicht umsonst ist eben jener Drink laut den Betrei­bern auch die Inspi­ra­ti­ons­quel­le für das gan­ze Kon­zept des Ladens. Cheers to that!

Öff­nungs­zei­ten
Di bis Mi von 17 bis 01 Uhr
Do bis Sa von 17 bis 02 Uhr

Adres­se
Opern­ring 11
1010 Wien

 Credits: 
Inte­rior Design: Agui­nal­do San­tos Juni­or
Kon­zept & Gra­fik­de­sign (CD): Mag­da­le­na Wey­rer
Gra­fik­team: Sabri­na Hackl
Autor: Tobi­as Feder­sel
Tech­ni­sche Zeich­nung: Miguel Perei­ra & Ana San­tos
Design Kell­ne­rout­fits: Isa­bel­la Der­flin­ger

… said the but­cher to the cow

Die Kuh hat es ein­mal ganz gut auf den Punkt gebracht: »Man liebt nicht weil, son­dern obwohl.« Kon­kret: Sie liebt zum Bei­spiel den Hödl, der uns ihr gutes Fleisch lie­fert.

Der Hödl, der wohl bekann­tes­te Flei­scher­meis­ter Wiens, weil er jede Kuh per­sön­lich kennt und vom Bau­ern abholt und auch sel­ber schlach­tet. Wir wür­den ihn ja But­cher nen­nen, aber das ist eine ande­re Geschich­te.

Die­se Geschich­te hier han­delt von Bur­gern, die Wien in die­ser Form noch nicht gese­hen und schon gar nicht geges­sen hat. Von Chees­e­cakes, für die eigent­lich das glei­che gilt. Und von Gin & Ton­ic, die sich auf die­se Wei­se auch noch nie begeg­net sind. Es gilt nur eine Regel.

Obey the food chain.

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